Scheibenventile
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Technische Information Scheibenventile als PDF-Datei)
Einsatz:
Zum Absperren, primär für den Einsatz von
- flüssigen
- pastösen und
- gasförmigen
nicht abrasiven Medien.
Nocado Scheibenventile werden auch zum Absperren und Regulieren von rieselfähigen Trockenstoffen eingesetzt. Hierfür können auch dichtungslose Sonderscheibenventile angefertigt werden.
Merkmale:
- hygienische nach EHEDG zertifizierte, robuste, sehr langlebige und betriebssichere Ausführung
- in Nennweiten von DN 20 bis DN 200 Gehäuse und Scheibe grundsätzlich aus geschmiedetem oder warmgewalztem Vormaterial
- computeroptimiertes Dichtungssystem für längere Standzeiten der Dichtungen
- definierte Dichtungspressung zum Produktraum durch Dichtnase
- Entlastungsnuten zur kontrollierten Ausdehnung der Dichtung
- verbesserte Geometrie zur gleichmäßigen Kräfteverteilung
- hohe zulässige Strömungsgeschwindigkeiten
- hohe zulässige Betriebsdrücke
- Lagerbuchse in Clip-on Ausführung
Ausführung:
- manuell betätigt mit
- ergonomischem Handgriff bei 0° und 90° einrastend, optional alle 15° einrastend
- mit Edelstahlscherengriff 360°, 4-fach rastend
- mit Rändelschraubengriff 0° bis 90° stufenlos feststellbar
- pneumatisch betätigt
- federöffnend
- federschließend
- Luft / Luft
- elektromotorisch betätigt
- zum Anschweißen
- in Zwischenflanschausführung
- mit Rohrverbindungen aus den Nocado Programmen
- als Bodenauslaufventil
- Endlagenrückmeldung mit
- Näherungsinitiatoren (auch Namur)
- mechanischen Endschaltern
- Stellungsregler
- Steuerkopf auch mit Bus
- Dichtungswerkstoffe gemäß FDA-Regulierung 21 CFR 177.2600
- MVQ (Silikon) (auch transparente Ausführung)
- HNBR
- EPDM
- FPM (Viton)
- baumustergeprüft nach ATEX für Zone 0, Zone 1 und Zone 2
(siehe Informationsblatt Scheibenventile nach ATEX)
Planungshinweise:
Druckverluste
Dichtungen
- Die Dichtungsqualität hat einen entscheidenden Einfluss auf die Standzeit der Dichtung. Neben der Geometrie sind die Rezeptur und das Herstellungsverfahren für die Funktion und Lebensdauer entscheidend. Trotz gleicher chemischer Bezeichnungen unterscheiden sich Dichtungen u.a. durch Zusätze und ganz besonders auch durch den Vernetzungsgrad.
- Zu hohe produktspezifische Temperaturen können die Struktur der Dichtung zerstören. Obwohl sie intakt aussieht, kann sie defekt sein.
- Übliche Temperaturangaben beziehen sich auf trockene Luft und sind deshalb für die Praxis unbrauchbar.
- Die zulässigen Temperaturen sind für Flüssigkeiten oder Dampf in der Regel deutlich geringer.
- Neben der Temperatur- und Korrosionsbeständigkeit ist insbesondere das Quellverhalten von Dichtungen entscheidend für ihre Eignung.
- Durch zum Patent angemeldete Verbesserungen an der Geometrie der Dichtung und des Einbauraumes wird eine wesentlich höhere Reserve gegenüber den negativen Einflüssen von Temperaturausdehnung und Quellverhalten erreicht.
- Für die Auswahl von Dichtungen sind folgende
Angaben notwendig:
- Produkte (auch CIP/SIP) in Kontakt mit der Dichtung inkl.
- Kontaktdauer
- Konzentration
- Temperatur bzw. Temperaturwechsel
- Schaltzyklen









